Marlen Haushofer 1920 - 1970

geboren 1920 in Frauenstein (Gemeinde Molln, OÖ), † 21. März 1970 in Wien
Studium der Germanistik in Wien und Graz, Autorin zahlreicher Erzählungen und Romane
1963 mit dem Arthur-Schnitzler-Preis und 1968 mit dem österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet

In ihrem autobiographischen Kindheitsroman "Himmel, der nirgendwo endet" hat sie ihre kleine und unendliche – in den meisten Menschen verschüttete – Welt der Kindheit wunderbar eingefangen. In diesem wie auch in ihrem Roman "Die Wand" setzte sie ihrer Heimat ein literarisches Denkmal.

Die Wiege dieser heute weltbekannten Schriftstellerin stand im Forsthaus Effertsbach (Ortschaft Frauenstein , Gemeinde Molln). Ihr Vater, Heinrich Frauendorfer lebte hier als gräflich Lamberg'scher Revierförster, und sie verbrachte ihre Kindheit in dieser Umgebung. In ihrem Werk kommt immer wieder die starke Prägung zum Ausdruck, die sie hier durch ihre Kindheitserlebnisse erfuhr.

Neben einem Überblick über das Werk von Marlen Haushofer werden im Museum auch persönliche Erinnerungsgegenstände gezeigt.
 




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